Steinzeitparty - Feiere wie Fred Feuerstein mit gegrilltem Mammut

von Jennifer (CC BY-SA 2.0) hideshariff

Wild die Keule schwingen, Mammutsteaks überm Feuer rösten und sich als Höhlenmaler versuchen – Reise auf deiner eigenen Steinzeitparty zurück zu den Anfängen der Menschheit!

Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer waren schon immer deine Helden? Die Steinzeit fasziniert dich? Oder du willst einfach mal nicht der Einzige auf einer Party sein, der nur noch gutturale Laute von sich gibt? All das sind verdammt gute Gründe, eine eigene Steinzeit-Mottoparty zu schmeißen!

Wusstest du, dass die Steinzeit im Grunde fast die gesamte Geschichte der Menschheit umfasst, nämlich annähernd 3,4 Millionen Jahre? Dagegen sind die 4- bis 5.000 Jahre Nicht-Steinzeit nicht mehr als ein kurzer Augenaufschlag.

Mein Tipp: Streif doch mal den ganzen neumodischen Schnickschnack namens „Zivilisation“ (Pfft!) ab und lade deine Freunde zu einer wahrhaft urigen Steinzeitparty ein!

7 Tipps für eine mammutmäßig gute Steinzeitparty

1. Location – Willkommen in meiner Höhle

Richte deine Partylocation als urige Höhle her. Dazu hängst du am besten beige- oder terrakotta-farbene Tücher oder Bettlaken an die Dekce und Wände deines Partyraums. Ideal passt, wenn du wie Felle (oder Decken) auf dem Boden ausbreitest, um deiner Location einen möglichst urigen Höhlenmenschen-Touch zu geben (Siehe Punkt 2).

Wenn es warm genug ist und du über die Möglichkeit verfügst, solltest du deine Steinzeitparty unbedingt teilweise nach draußen verlagern und dort ein ordentliches Lagerfeuer anschüren plus gegebenenfalls auch einen Grill (Siehe Punkt 5).

2. Steinzeit-Deko

(Kunst-)Felle sind eigentlich Pflicht: ob ausgelegt auf dem Boden oder als Wandbehang. Und dann natürlich Steine, Steine, Steine, der Name Steinzeit kommt schließlich nicht von ungefähr. Am Besten einfach vorher Kieselsteine sammeln. Vielleicht findest du ja sogar welche, die von der Form her aussehen, wie die Faustkeile, die die Jäger damals zum Jagen benutzten.

Ein weiteres typisch steinzeitliches Deko-Element sind Knochen. Echte Tierknochen zu bekommen ist erstens schwierig und zweitens auch etwas makaber. Zum Glück bekommt man in Deko und Kostümläden oder online aber Kunststoffknochen in jeder gewünschten Größe.

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Als Wandschmuck bietet sich für deine Steinzeitparty die Reproduktion einer Höhlenmalerei, z.B. in Form eines Posters an. Auch Poster von Mammuts und Dinos sind ideal. Die Dinosaurier waren zwar eigentlich schon längst ausgestorben, als der Mensch auftrat, aber wer nimmt das schon so genau? ?

3. Steinzeit-Kostüme für Frauen

Das nicht nur die Männer der Steinzeit die Keule schwingen konnten, belegen Studien von Skelettfunden. Demnach hatten damals die Frauen im Schnitt etwa 10 % mehr Kraft in den Oberarmen als heutige Spitzenrudererinnen!

Von der comichaften Wilma Feuerstein bis zum sexy Leopardenfell-Look gibt es eine große Auswahl von Kostümen zu kaufen.

Man kann aber auch einfach aus Kleidungsstücken mit Fellmuster oder aus Leder ein Kostüm selbst kombinieren. Und die Haare sollten so richtig schön zerrauft sein! 😀

4. Steinzeit-Kostüme für Männer

Gleiches gilt natürlich für Männer, wobei hier noch ein möglichst zotteliger Bart untrügliches Zeichen guten Steinzeit-Geschmacks darstellt. Diesen muss Mann sich auch nicht extra wachsen lassen, es gibt ihn ebenso wie passende Strubbel-Perücken natürlich auch im Kostüm-Shop.

Für beide Geschlechter gilt im Übrigen: Knochenschmuck und eine hübsche Plastikkeule sind äußerst kleidsame Accessoires!

5. Speis und Trank – Paläodingsda

Steinzeitliches essen ist längst wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Stichwort Paläodiät! Was für’n Teil? Egal, jedenfalls gibt es mittlerweile gute Kochbücher für die steinzeitliche Küche und auch auf dieser Website findet man so manches Rezept.

Du willst die Kurzfassung? OK: Fleisch, Fisch, Eier, Beeren, Früchte, Nüsse, Wurzeln, Pilze. Im Wesentlichen alles, was man entweder jagen oder sammeln konnte.

Ackerbau wurde erst gegen Ende der Steinzeit betrieben, was heißt, dass die meisten Getreidesorten erst viel später angebaut wurden. In der Steinzeit bekannte Getreide waren Emmer und Einkorn. Aber Roggen und Dinkel gehen aufgrund ihres Alters auch noch klar.

Mein Tipp: Schön viel Grillgut und dazu frische Salate und Urkornbrot. Typisches Fleisch wäre Wild, aber das ist heutzutage natürlich schon etwas teurer. Wenn du es richtig „urig“ machen willst, grillt ihr das Fleisch auf Holzspießen direkt über der Glut eines Lagerfeuers.

6. Musik – Wenn der Ötzi zum DJ wird

Ja, es gab Musik schon in der Steinzeit, darin sind sich die Experten einig! Manche meinen sogar, Musik gibt es schon länger als die gesprochene Sprache und war das erste Mittel zur Kommunikation, das Menschen benutzten.

Wie wir uns diese Ur-Musik vorzustellen haben, bleibt aber der Fantasie überlassen, das älteste überlieferte Lied der Welt ist gerade mal schlappe 3.400 Jahre jung, da war längst die Antike angebrochen.

Was für ein Riesenvorteil: freie Musikwahl! 🙂

Und wenn du doch Mucke suchst, die irgendwie vage nach Steinzeit klingt: mit Trommelmusik machst du sicher nichts falsch. Oder mit dem Soundtrack der Flintstones.

Flintstones! Meeeeeet the Flintstones! They’re a modern stoneage family!

7. Spiele – Erfinde das Rad neu!

Ja, ok, das wäre eher schwierig und zudem überflüssig, aber stattdessen gibt es andere kreative Spiele für deine Steinzeitparty:

– Höhlenmalerei-Contest: Wer malt mit Kreide auf Stein die schönste Jagdszene?
– Steinzeit-Boccia mit Kieselsteinen
– Mammut erlegen mit Keule und „Mammut- Piñata

Bereit für eine Steinzeitparty? Yabba Dabba Dooooooooo!

Weitere Vorschläge für Partythemen findest du auf unserer ultimativen Mottoparty-Themenliste.