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Romeo und Julia Geheime Treffen in Verona ist eine Brettspielneuheit 2021 vom Huch-Verlag

12. Juni 2021 - Anika Semmer

Romeo & Julia: Magische Momente beim Spiel für Paare | Rezension


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Vorhang auf für das berühmteste Liebespaar der Welt. Werden Romeo & Julia es schaffen sich – ohne zu kommunizieren – oft genug zu einem einsamen Stelldichein zu treffen, obwohl es in Verona vor hasserfüllten Capulets und Montagues nur so wimmelt? Warum das taktische Spiel für Paare für mich eine echte Entdeckung ist, erfahrt ihr hier.

Liebe, Leidenschaft und Vernunft toben in Romeo Montague und Julia Capulet. Die Montagues und Capulets dagegen hassen sich bis aufs Blut. Romeo und Julia können aber einfach nicht anders, als sich in Verona zu treffen, so oft es geht, so schnell es geht und das hinter dem Rücken ihrer verfeindeten Familien.

Romeo & Julia ist eine spielerische Umsetzung der berühmten Tragödie von William Shakespeare. Schauplatz ist Verona, die norditalienische Stadt in der sich die Liebesgeschichte abspielt. Wir schlüpfen in die Rollen von Romeo und Julia, deren Liebe immer tiefer und leidenschaftlicher wird. Wäre da nicht der tiefe Hass zwischen ihren Familien, denn die Capulets und Montagues sind miteinander böse verfeindet und dürfen von ihrer Liebe nichts mitbekommen. Die Liebenden können einzig über eine dürftige Botschaft miteinander kommunizieren und versuchen sich möglichst oft und schnell geheim zu treffen. Das ist eine vertrackte Angelegenheit, denn in Verona wimmelt es nur so vor ihren Verwandten und eigentlich dürfen die beiden sich auch nur mit einem Begleiter in Verona bewegen…

Beim Spiel Romeo und Julia schlüpfen zwei Spieler in die Rollen Romeo und Julia und versuchen mit Vernunft, Klugheit, Taktik und Vorrausschauen ohne miteinander kommunizieren zu dürfen ihre Liebe so stark wachsen zu lassen, dass sie den Hass besiegt. Viel Zeit haben sie dafür nicht. Für ihre geheimen Treffen in Verona ohne Familienmitglied im Schlepptau brauchen die beiden Liebenden Köpfchen, damit ihre Liebe den  schwelenden Hass schlägt. Das Spiel ist wie ein Theaterstück aufgebaut, drei Akte haben wir Zeit um die Liebe triumphieren zu lassen.

Erster Wow-Effekt: In der Spieleschachtel verbirgt sich ein aufklappbarer Spielplan. Das Brettspiel wird zur Bühne. Eine Runde dauert genau drei Akte, bei denen konspiriert wird, Personen Schauplätze in Verona betreten und das Liebespaar kooperativ ohne zu kommunizieren versucht sich so oft wie möglich zu treffen und dadurch verhängnisvolle Ereignisse auslöst. So nimmt jede Spielrunde die Tragödie ihren ganz anderen schicksalhaften Lauf…

Romeo und Julia ist ein Spiel für Paare bzw. zwei Spieler, dass so einige Überraschungen für mich parat hielt. Die wirklich gelungene Aufmachung des Spiels macht richtig Lust loszuspielen! Um ehrlich zu sein hatte ich nicht damit gerechnet, dass so viele magische Momente beim Spielen mit dem Partner entstehen. Was genau ich damit meine und was dich konkret bei diesem Spiel erwartet, erfährst du in dieser Rezension. Meine Einschätzung des Spiels gibt es wie immer kompakt im Fazit am Ende des Artikels.

Transparenz-Hinweis: Der Huch!-Verlag hat uns freundlicherweise kostenlos ein Exemplar Romeo & Julia Geheime Treffen in Verona zur Rezension zugeschickt. Diese Rezension und insbesondere die Bewertung ist allerdings unbezahlt und gibt unsere eigene, unabhängige Meinung wieder.

Romeo & Julia Geheime Treffen in Verona im Überblick

  • Spieltyp: Spiel für zwei, Taktikspiel, kooperatives Spiel
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Spieler: 2 Spieler
  • Dauer: ca. 30-40 Minuten
  • Verlag:  Huch!
  • Spielautor: Julien Prothière & Jean-Philippe Sahut
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Spielziel: Geheim möglichst oft innerhalb von 3 Akten in Verona treffen und Julias und Romeos Liebe so stark wachsen lassen, dass sie den Familienhass besiegt.
HUCH! 881885 Romeo & Julia
HUCH! 881885 Romeo & Julia
Kooperatives Strategiespiel für 2 Spieler ab 14 Jahren; aufwändig gestaltetes Theaterspielbrett
32,17 EUR
*

Spielmaterial & Spielprinzip

Beim Brettspiel Romeo und Julia ist die Spielschachtel gleichzeitig der wie eine Theaterbühne aufgemachte Spielplan

Spielaufbau zu Beginn mit der zum Bühnenplan aufgefalteten Spielebox

Die Spielebox entfaltet sich beim Aufklappen zum Bühnenplan mit 6 Schauplätzen. Dieser wird bespielt mit Figuren aus den Familien Capulet und Montague, Bruder Lorenzo und der Allegorie des Hasses. Außerdem befinden sich darin noch Spielmarker, ein Entscheidungsplätzchen in Herzform, Botschaftsplättchen sowie Karten.

Ablauf der Tragödie Romeo & Julia

Eine Partie Romeo und Julia besteht aus 3 Akten und jeder Akt aus 3-4 Szenen (je nachdem wann alle Karten verbraucht sind), die in 5 Phasen unterteilt sind.

  1. Vorspiel: Romeo und Julia ziehen Karten nach, bis jeder 4 Ortskarten und 4 Begleiterkarten auf der Hand hält
  2. Rendezvous: Botschaften schicken und sich auf Vernunft oder Leidenschaft einigen
  3. Hinterbühne: Romeo und Julia entscheiden geheim zu welchem Ort sie mit welchem Begleiter gehen möchten
  4. Auftritt: Die Figuren werden auf dem Bühnenplan bewegt nach ausgespielten Handkarten und die Auswirkungen der Orte auf die die Figuren ziehen wird vollzogen
  5. Auflösung: Konsequenzen werden gezogen und Julia kann eine Botschaft erhalten, der Hassmarkt wächst wenn sich Mitglieder verfeindeter Familien auf dem gleichen Ort aufhalten, die Liebe wächst wenn Romeo und Julia sich am selben Ort aufhalten und Leidenschaft gewählt haben und wenn die Liebe wächst so findet ein Ereignis statt und eine Ereigniskarte wird gezogen und ausgespielt

Begleiter & Orte, Liebe & Hass

Julia hofft auf ein Treffen mit Romeo in Begleitung ihrer Amme auf ihrem Balkon beim Spiel Romeo und Julia, das das Thema des berühmten Shakespeare Dramas aufgreift.

Treffen sich Romeo und Julia auf Julias Balkon, wächst ihre Liebe gleich 2 Mal

Zu Beginn wählt man eine Karte mit der Schwierigkeitsstufe, diese gibt die Regeln für die Spielrunde vor: wie viele Ereigniskarten im Spiel sind, wie viele Botschaften zu Beginn im Spiel sind und welche Begleiter wo auf dem Spielplan stehen. Romeo und Julia bekommen beide ein Set Karten, das aus Begleitern und Orten besteht. Während eines Akts hat jeder jeweils vier Karten auf der Hand und zieht von seinen Nachziehstapeln nach, bis alle Karten verbraucht sind. Der Akt ist zu Ende und der Nächste beginnt. Ganz wichtig: Wir dürfen nicht über die Karten, die wir auf der Hand haben reden.

Auf dem  Bühnenplan in der Mitte gibt es zwei Leisten, auf einer steigt die Liebe bis zu Stufe 10, auf der anderen der Hass bis maximal zur Stufe 5. Spielziel ist es, dass der Herzmarker bis zur Stufe 10 wächst, bevor der Hassmarker Stufe 5 erreicht, damit die Liebe siegt und Romeo und Julia gewinnen. Die Liebe wächst immer dann, wenn Julia und Romeo es schaffen, sich an einem Ort zu treffen, ohne dass ein weiteres Familienmitglied dabei ist oder der Hass. Ausnahmen sind Julias Begleiterin Amme und Bruder Lorenzo, die Sonderfunktionen im Spiel einnehmen bzw. auslösen. Auch die Orte, die Julia und Romeo mit ihren Begleitern aufsuchen, lösen Bewegungen der Figuren aus und wollen klug überlegt sein.

Immer wenn es gelingt, dass sich die beiden treffen und beide die Leidenschaft und nicht die Vernunft gewählt haben, wächst die Liebe und löst dadurch ein Ereignis aus, indem eine Ereigniskarte gezogen wird und auf den Bühnenplan zwischen Herzmarker und Hassmarker gelegt wird. Diese können Romeo und Julia ihre geheimen Treffen erleichtern, erschweren sie aber zumeist. Wenn sie es schaffen, sich 10 Mal zu treffen, bevor der Hassmarker Stufe 5 erreicht hat, siegt ihre Liebe und die Partie ist gewonnen. Das ist aber ziemlich tricky, da der Hass immer wächst, wenn sich ein Familienmitglied Montague und Capulet am selben Ort befinden oder die Allegorie Hass sich mit einem von ihnen dort aufhält!

Botschaften und Kommunikation zwischen Romeo & Julia

In der Anleitung steht deutlich, dass wir nicht frei miteinander sprechen dürfen. Wir sollten aber wohl versuchen, unserem Partner verständlich zu machen, was wir planen und herausfinden, wo er oder sie sich mit uns treffen möchte. Das lässt Raum für Interpretation – heißt das jetzt, wir können über alles mögliche reden bloß nicht über das Spiel? Das macht Romeo und Julia zunächst sehr anspruchsvoll, funktioniert aber am Ende.

Wenn man eine Botschaft besitzt, das sind kleine Papp-Briefchen, dann kann derjenige allerdings dem Partner in der Spielphase Rendezvous eine Botschaft zuspielen. Er gibt die Botschaft ab und nennt einen Ort, darauf reagiert der andere Spieler dann mit einem Herzplättchen, das auf einer Seite mit dem roten Herz für Leidenschaft steht, auf der anderen mit zwei Botschaften für Vernunft und zeigt es nonverbal dem Partner. So weiß der andere ob der vorgeschlagene Ort als Treffpunkt klappen könnte oder ob er nicht lieber der Vernunft zustimmen sollte, die man nur wählt, wenn man keine Erfolgschance für ein gemeinsames Treffen sieht. Denn nur wenn Leidenschaft gewählt wurde, haben Romeo und Julia die Chance, dass ihre Liebe bzw. der Herz-Marker wächst.

Hier ein Pokerface zu wahren und nicht zu deutlich zu verraten, ob der Treffpunkt gut oder schlecht ist, ist schwierig. Und um mit Leidenschaft oder Verstand zu reagieren, muss man zuerst die Möglichkeiten der Karten auf der Hand und auf dem Bühnenplan durchspielen, bevor man reagiert. Das ist schon ganz schön anspruchsvoll und verlangt taktisches Vorausplanen.

Zu Beginn fällt es extrem schwer, sich an diese Regel zu halten, mit zunehmender Übung gewinnt Romeo & Julia aber enorm an Spielspaß je besser man fest stellt, dass einem der Verzicht auf Kommunikation gelingt und man sich trotzdem sozusagen blind versteht. 🙂

Anspruchsvolles Taktieren statt blinder Liebe

Montagues und Carpulets sollten die Spieler beim Spiel Romeo und Julia so gut es geht niemals am gleichen Ort aufeinander treffen lassen

Wenn blaue Capulets auf rote Montagues an einem Ort aufeinander treffen wie hier, wächst der Hass!

Bis man sich nun über eine oder mehrere Botschaften auf einen Ort abgestimmt und auf Leidenschaft oder Vernunft geeinigt hat, muss man schon sehr viele Möglichkeiten im Kopf durchgehen. Zum einen sollte man die Ortskarte auf der Hand haben oder die Karte etwas abseits, damit man eine realistische Chance auf das Treffen sieht. Es gilt aber noch viel mehr zu bedenken: Die Verwandten, der Priester und die Allegorie des Hass tummeln sich auf der Bühne in verschiedenen Räumen. Romeo und Julia müssen beide eine Begleiterkarte zusammen mit der Ortskarte auf ihrer Hand ausspielen und diesen Begleiter mit zu dem Ort nehmen, zu dem sie gehen. Immer wenn ein Capulet und ein Montague am gleichen Ort stehen oder die Allegorie des Hasses mit einer beliebigen Person außer dem Priester, wächst aber der Hass!

Und dann gibt es noch die Ereigniskarten und die Orte, die ebenfalls Veränderungen auslösen, die es gilt zu durchdenken. Hat man hier einen möglichen Weg gefunden den Begleiter abzuschütteln oder Priester oder Amme dabei zu haben, die Sonderrollen einnehmen, dann geht es daran zu versuchen zu erahnen was der Geliebte plant und wie gemeinsam die Verwandten nach Sippschaft sowie die Allegorie des Hass separiert werden. Das alles macht enorm viel Spaß, ist aber auch ganz schön anspruchsvoll so ganz ohne Kommunikation.

Bewertung & Fazit

Die Brettspielneuheit 2021 ist ein empfehelnswertes, taktisch anspruchsvolles Spiel für Paare

Rechts und links in der Bühnenplanmitte sind die Leisten für die Hass- und Liebes-Marker

Du weißt nicht, was dein Romeo denkt. Was er genau plant. Du versuchst es zu erahnen und in der Auflösung gibt es ihn dann, den magischen Moment, in dem man sich ohne Kommunikation exakt verstanden hat, wusste wie der andere plant, denkt und taktiert und schafft es so sich zu treffen, obwohl es so ausweglos aussah im Vorspiel und beim Rendez-vous. Wenn das passiert, dann wird Romeo & Julia zu einem der besten Spiele für Paare, die dir je unter gekommen sind.

Dazu ist Romeo & Julia anspruchsvoll und kommt trotzdem mit einfachen Regeln und einer schönen Aufmachung daher, die wunderbar zu Shakespeares berühmten Stück passen. Die Spielschachtel mit ihrem küssenden Liebespaar gibt mitnichten wieder, was für ein Spiel einen in der Box erwartet. Ganz großes taktisches Theater! 🙂

Bewertung

Idee
Ausstattung
Spielspaß
Anleitung
Preis / Leistung
Gesamtnote
exzellent

Pro und Contra bei Romeo & Julia

Klassische Literatur als Brettspiel, diese Paarung ist selten. Dabei gibt es viele große Werke, die Story und Kulisse für eine Aufarbeitung als Spiel bieten. Mit Romeo und Julia hat sich der Spieleverlag Shakespeares Meisterwerk aus dem 16. Jahrhundert vorgenommen, das vor Dramatik, großen Gefühlen und weltberühmten Figuren nur so strotzt. Dabei ist die Aufmachung des Spielecovers mit dem sich küssenden, romantischen Liebespaar irreführend. Ums Küssen geht es bei diesem Spiel für Paare nicht. Und das wird spätestens klar, wenn man das liebevoll gestaltete Innere aufklappt und sich die Spielebox zu einem Spielplan entfaltet: der Bühne mit 6 Schauplätzen für das berühmte Stück.

Wir schlüpfen in die Rollen von Julia und Romeo und bekommen jede Runde die Möglichkeit, das bekannte tragische Ende des Stücks umzuschreiben. Dafür muss die Liebe möglichst schnell wachsen, der Hass möglichst wenig geschürt werden und das Liebespaar muss sich so sehr in den Kopf des Geliebten hinein denken, dass beide taktisch genau die richtigen Entscheidungen treffen, um sich ohne Familienmitglied im Schlepptau am selben Schauplatz in Verona treffen. Je nachdem wie erfahren man hierin schon ist, gibt es im Spiel unterschiedliche Schwierigkeitslevels, in denen Romeo und Julia gespielt werden kann. Trotz der einfachen Regeln und der überschaubaren Komplikationen durch die man recht schnell ins Spiel findet, ist Romeo und Julia überraschend variabel. Die Ereigniskarten, die entweder einen einmaligen Effekt haben oder einen dauerhaften und drei Runden im Spiel bleiben sorgen zusammen mit den Kapitelkarten in verschiedenen Schwierigkeitskarten für völlig unterschiedliche Spielpartien. Das sorgt für viele unterschiedliche Partien.

Verzicht auf Kommunikation ist bei diesem Spiel absolut genial und gleichzeitig vor allem zu Beginn eine große Herausforderung. Denn die Planung wen man wohin mitnimmt und wo überhaupt wie ein leidenschaftliches Treffen einsam funktionieren kann, bringt die Köpfe ordentlich zum rauchen. Einfach ist anders! Bei uns hat sich der Spielspaß weiter gesteigert, je mehr man das Gefühl bekommt, sich in seinen Romeo oder in seine Julia hinein denken zu können. Dabei gibt es dann tatsächlich magische Momente, wenn dies glückt.

Je besser der totale Verzicht auf Kommunikation nach ein paar Partien gelingt, desto mehr Spaß macht Romeo & Julia. Zu Beginn kann man diese Regel freier auslegen, denn sich aufeinander abzustimmen ist anspruchsvoll, selbst wenn man sich den Ort mitteilen darf.

Die Ereigniskarten können entweder einen einmaligen Effekt haben oder einen dauerhaften und drei Runden im Spiel bleiben. Dies und der Fakt, dass es die Kapitelkarten in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gibt, sorgt für Variabilität und viele verschiedene Spielpartien. Dabei hat mich regelrecht begeistert, wie völlig unterschiedlich die Spiele verlaufen können.

Die ersten zwei Runden verliefen bei uns zugegebenermaßen recht schleppend und wir mussten ziemlich oft im Regelwerk nachschlagen, weil manche Dinge, die taktisch sehr wichtig sind, nicht klar darin stehen. Julia und Romeo müssen selbst heraus finden, welche Taktik und welche Verbündeten sie zum Happy End führen. Aber das macht auch einen Teil des Reizes dieses Spiels aus, es ist eben ein anspruchsvolles, taktisches Spiel und wird gerade dadurch auch nicht langweilig oder redundant.

Für wen lohnt sich Romeo & Julia Geheime Treffen in Verona?

Ganz große Empfehlung für alle Paare oder auf für zwei Freunde, die taktische Spiele gerne gemeinsam spielen. Hier erwartet einen keine abgespeckte Variante für zwei Spieler, die man spielen kann, die aber vom Spielerlebnis nicht an die Variante mit 3-4 Spielern heran kommt (wie so oft). Ganz im Gegenteil: dieses Spiel ist durch und durch als Paarspiel konzipiert. Eine Runde dauert auch nur etwa 30-40 Minuten, wenn man mal ins Spiel gekommen ist. Es kann also super auch für eine kurze Spielerunde begeistern, wenn die kleinen Kids im Bett sind oder die Zeit knapp bemessen ist. Damit ist das Brettspiel auch ein schönes Spiel für den Urlaub, man kann es gut am Couchtisch spielen, sollte sich allerdings am besten gegenüber sitzen!

Fazit

Mit Köpfchen und Verstand zum Happy End! In diesem Spiel kann es gelingen in 3 Akten Shakespeares dramatisches Stück umschreiben und mit Taktik und in seinen Geliebten hinein versetzen die Liebe über den Hass siegen zu lassen. Ein spannendes, taktisches Spiel für Paare, das durch schnelle Runden begeistert und sogar magische Momente entstehen lassen kann, wenn Julia und Romeo sich blind verstehen. Daumen hoch und ganz klare, begeisterte Empfehlung als Paarspiel oder taktisch anspruchsvolles Spiel für zwei Spieler!

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