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Die schönsten Ausflugsziele der Schwäbischen Alb

21. August 2021 - Anika Semmer

10 Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb, die man gesehen haben muss


in

Ausflugs-Tipps für Berlin und Deutschlandweit
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Rauh, mystisch, wildromantisch: Die schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb sind ein wahres El Dorado für Naturliebhaber, Wanderer und Entdecker. Mystische Höhlen, wilde Täler, beindruckende Burgen und bizarre Aussichtsfelsen voller wildromantischer Schönheit sind perfekt für einen Tagesausflug oder Kurzurlaub.

Wo ist es auf der Schwäbischen Alb am Schönsten? Als Kind hätte ich sofort mit glänzenden Augen gerufen: dort, wo man Fossilien klopfen kann, mehr über die ersten Menschen erfährt, Rosenquarz finden und mit der Stirnlampe mit klopfenden Herzen mystische Höhlen erkundet, oh und natürlich die Verliese auf Burg Hohenzollern! Heute wären diese 10 Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb meine Favoriten, gerade weil sie so unterschiedlich sind und die wahre Schönheit dieser immer noch recht unbekannten Region zeigen. Denn wer, außer den Einheimischen kennt in Deutschland schon die Schwäbische Alb?

Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge in Süddeutschland. Sie erstreckt sich über rund 200 km lang und 40 km breit zwischen Tübingen und Aalen bis nach Ulm und dem Alb-Donau-Kreis. Die Naturlandschaft ist UNESCO Biosphärenreservat und reicht vom Felsenmeer, üppig blühenden Wiesen, seltsamen Wacholderheiden und wilden Tälern bis zu den vielen tiefen Karsthöhlen. Für diese Höhlen ist die Schwäbische Alb besonders bekannt, denn in ihnen siedelten einst die ersten Menschen und hinterließen uns Werkzeuge und Musikinstrumente. Sechs Alb-Höhlen zählen heute zum UNESCO Weltkulturerbe.

Und sogar noch ein zweites UNESCO Weltkulturerbe gibt es in der Schwäbischen Alb zu bestaunen: der Limes, die alte römische Grenzmauer führt direkt durch die Schwäbische Alb. Zeugnisse der Römer gibt es zum Beispiel in Aalen. An den schönsten Aussichtspunkten und Orten errichteten die Herrscher ab dem Mittelalter Burgen und Schlösser. Einige davon gehören zu den beeindruckendsten und schönsten Burgen Deutschlands und zu den Ausflugszielen auf der Schwäbischen Alb, die man im Leben gesehen haben muss. Verglichen mit dem Schwarzwald ist die Schwäbische Alb touristisch international wenig bekannt, man könnte fast sagen sie ist noch ein Geheimtipp und ein wahres Paradies für Alle, die dem Alltagstrubel entfliehen wollen.

Reiseführer: Der Ausflugs-Verführer Schwäbische Alb
Reiseführer: Der Ausflugs-Verführer Schwäbische Alb
Dieter Buck (Hrsg.) (Autor)
14,90 EUR

Meine Lieblingsorte sind eine bunte Mischung an ganz unterschiedlichen Ausflugszielen auf der Schwäbischen Alb und ideal für einen romantischen Kurztrip, einen aufregenden Familienausflug oder Tagesausflug die Natur.  Auf Abenteuer Freundschaft findest du übrigens noch mehr Tipps für magische Ausflüge in Baden-Württemberg, zum Beispiel die 10 schönsten Ausflugsziele im Schwarzwald!

Die 10 schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb

Schicht für Schicht mit Hammer und Meißel durch die Geschichte: Die Schwäbische Alb war einst zum Großteil vom Jurameer bedeckt. An einigen Klopfplätzen kann man sogar Knochen von Ichthyosauriern und Fossilien von Ammoniten und Fischen finden und mit nach Hause nehmen. Einen großen Sprung in der Geschichte vorwärts, in die Eiszeit, geht es in die Höhle (und wer mehr möchte anschließend in ein Museum). Zeitzeugen aus der jüngeren Geschichte, deren Besuch eigentlich einmal im Leben unbedingt sein muss, sind zwei der schönsten Burgen Deutschlands.

Kennst du den Blautopf? Wer würde denken, dass sich dahinter einer der schönsten Orte Deutschlands verbirgt. Einige der schönsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb zeigen die vielseitige Naturlandschaft und können wunderbar beim Wandern oder mit dem Rad erkundet werden.

1. Schloss Lichtenstein – das Märchenschloss der Schwäbischen Alb

Das Märchenschloss Lichtenstein ist wohl eines der romantischsten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb

Schloss Lichtenstein – eines der märchenhaftesten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb

Bayern hat Schloss Neuschwanstein, Württemberg Schloss Lichtenstein! Ganz anders als das berühmte bayrische Märchenschloss ist Schloss Lichtenstein noch ein Geheimtipp und touristisch nicht überlaufen. Das im 19. Jahrhundert erbaute Schloss erhebt sich in toller Lage auf 817 Meter am Albtrauf und bietet einen sensationellen Blick über die Schwäbische Alb. Die herzogliche Familie von Urach baute angeregt durch den Roman „Lichtenstein“ von Wilhelm Hauf auf den mittelalterlichen Fundamenten der Burg dieses neugotische Schloss. Es ist noch heute im Familienbesitz.

Das Schloss kann bei einer 30 minütigen Führung besichtigt werden. Besonders sehenswert ist die Waffenhalle mit den mittelalterlichen Rüstungen und Waffen, das reich bemalte Königszimmer und der schöne Rittersaal.

Um das Schloss herum gibt es übrigens auch tolle Wanderwege.

2. Uracher Wasserfall – Der schönste Wasserfall der Schwäbischen Alb

Der Uracher wasserfall bei Bad Urach ist der schönste Wasserfall der Schwäbischen Alb

Uracher Wasserfall – der schönste Wasserfall der Schwäbischen Alb

Im Maisental bei Bad Urach befindet sich der Uracher Wasserfall, dessen Wasser aus 37 Meter Falltiefe hinab fließen. Zur Schneeschmelze und nach starken Regenfällen ist er besonders beeindruckend. Er ist der schönste Wasserfall auf der Schwäbischen Fall und schon der Weg durch den feuchten, moosigen, tiefgrünen Wald zum Wasserfall ist im Herbst oder im Frühling magisch. Ganz besonders schön ist der Uracher Wasserfall im Winter, wenn das Wasser zu Eis erstarrt.

Vom Wanderparkplatz an der B28 erreicht man den Fuß des Wasserfall in etwa 30 Minuten und kann bis zur Mitte hinauf steigen – es lohnt sich!

3. Zeller Horn – Grandioser Panoramablick auf das Albvorland

Panoramablick über die Schwäbische Alb vom Zeller Horn

Wunderbarer Panoramablick bis zur Burg Hohenzollern

Vom Zeller Horn hat man unbestritten einen der schönsten Ausblicke über das Albvorland über dem sich die stattliche Burg Hohenzollern erhebt.

Wer gerne wandert bricht am besten zu der aussichtsreichen Höhenwanderung entlang des Albtraufs auf. Sie beginnt am Parkplatz Stich. Auf dieser Wanderung passiert man mehrere Aussichtsstellen, mit mal besseren und mal schlechteren Hohenzollernblicken. Über einen schmalen, wurzelbewachsenen Pfad geht es zum Zeller Horn mit seinem atemberaubenden Blick.

Für eine kürzere Wanderung (1,5 Stunden) bietet sich die Rundwanderung mit Start am Wanderparkplatz am Hotel Zollersteighof an. Sie führt auf das Zeller Horn und am Hangenden Stein mit seinen im Volksmund als Höllenlöcher bezeichneten Felsspalten zurück zum Ausgangspunkt.

4. Burg Hohenzollern – Königliches Ausflugsziel auf der Schwäbischen Alb

Die Burg Hohenzollern wurde im

Burg Hohenzollern, Stammsitz der Hohenzollern

„Der Ausblick von der Burg Hohenzollern ist wahrlich eine Reise wert.“

Kaiser Wilhelm II. wusste, was er da sagte! Die pompöse Burg Hohenzollern ist eine Gipfelburg und liegt auf 855 Metern auf dem Berg Hohenzollern in der Gemeinde Bisingen. Sie ist noch heute die Stammburg des deutschen Fürstengeschlechts, das preußische Könige und Kaiser hervorbrachte und in Privatbesitz der Hohenzollern. Stolz und mächtig erhebt sie sich auf dem Berggipfel und man könnte meinen, sie wäre ein waschechter Zeuge aus dem Mittelalter. Tatsächlich ist sie ein Bauwerk der Neugotik.

Vermutlich im 11. Jahrhundert stand hier die erste Burg, die im 15. Jahrhundert erobert und fast vollständig zerstört wurde. Die zweite Burg war in den folgenden Jahrhunderten umkämpft, wurde im 30-Jährigen Krieg von den Württembergern erobert und im 17. Jahrhundert durch eine List zurück erobert und war zunächst in habsburgischem Besitz und wurde dann in dem Österreichischen Erbfolgekrieg (1744/45) von französischen Truppen besetzt. Anschließend verfiel die Burg und war Anfang des 19. Jahrhunderts eine Ruine.

Im 19. Jahrhundert besann sich König Friedrich der IV. auf seine Wurzeln und es begann der Wiederaufbau der heutigen 3. Burg. Sie zeigt eindrucksvoll den politischen Repräsentationswillen der preußischen Herrscher und verkörpert den romantischen Geist jener Zeit mit der Idealvorstellung von einer mittelalterlichen Ritterburg.

Die prunkvoll ausgestatteten Innenräume der Burg Hohenzollern kann man bei einer Führung besichtigen. Unbestrittener Höhepunkt ist die Schatzkammer, in der es außer wertvollem Tafelsilber und Porzellan auch die Tabakdose Friedrich des Großen zu sehen gibt, ebenso seine Uniform mit dem Einschussloch sowie die preußische Königskrone.

Höhepunkt ist die Schatzkammer, in der wertvolle kunsthistorische Gegenstände zu entdecken sind, darunter das kostbare Tafelsilber und Porzellan, die Tabakdosen Friedrichs des Großen, sein Uniformrock mit dem legendären Einschussloch, das prächtige Hofkleid der Königin Luise von Preußen sowie die preußische Königskrone.

Eintritt: Erwachsene: 22 Euro | Schüler / Studenten: 12 Euro | Kinder (ab 12 Jahren): 10 Euro | Familienkarte: 45 Euro

5. Klopfplätze für Fossilien auf der Schwäbischen Alb

Wo einst das Jurameer war ist nun die Schwäbische Alb und es gibt dort überall Fossilien zu finden

Versteinerte Zeugen aus einer vergangenen Zeit

Einst war das Jurameer, wo heute die Schwäbische Alb liegt. Sie besteht aus maritimen Ablagerungen aus Mergel, Ton und Kalk.  In der Jurazeit vor 200 – 150 Millionen Jahren entstanden diese Gesteine am Boden eines Meeres, das weite Teile Europas bedeckte. Heute unterscheidet man drei Hauptformationen dieser Gesteine, die man lokal anhand ihrer Farbe unterscheidet: Lias (schwarzer Jura), Dogger (brauner Jura) und Malm (weißer Jura).

Fossilien sind in allen Jurasedimenten und man kann sie auf einer Wanderung ganz einfach selbst finden! Dabei gibt es Fossilien, de es überall auf der Schwäbischen Alb zu finden gibt, manche sind jedoch Fundtücke einer bestimmten Region. Besonders schön sind die Fossilien auf der Nusplinger Platte im südwestlichen Teil der Schwäbischen Alb: Meerengel, Riesenlibellen und Meereskrokodile finden sich dort im Weißen Malm.

Am meisten Spaß macht das Fossiliensuchen auf einem Klopfplatz. Bei manchen befindet sich noch ein Museum, in dem man einige der schönsten Fundstücke bestaunen kann. Ich war zweimal als Kind klopfen und ich bekomme heute noch leuchtende Augen und komme gern wieder. 🙂

Wichtig: Zum Klopfen muss man für die meisten Fossilienklopfplätze sein eigenes Werkzeug mitbringen und kann nichts vor Ort leihen!

Klopfplätze

  • Schiefersteinbruch Kromer in Ohmden
  • Schiefer Erlebnis Park in Dormettingen mit Klopfplatz und Abenteuerspielplatz
  • Fossilienmuseum Dotternhausen mit Klopfplatz
  • Klopfplatz auf dem Westerberg bei Nusplingen

6. Klosterfelsenweg: Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb zum Wandern

Die Teufelsbrücke soll der Teufel selbst erbaut haben und führt über das Hölltal in der Schwäbischen Alb

Der Baumeister dieser Brücke soll niemand anderes als der Teufel gewesen sein

Wunderschöne Brücke, grandioser Panoramablick, idyllische Natur auf einem der schönsten Rundwanderwege auf der Schwäbischen Alb. Für die 12,6 Kilometer in Inzigkofen bei Sigmaringen sollte man etwa 5 Stunden einplanen und hat die Donau mit ihrer malerischen Auenlandschaft fest im Blick. Der abwechslungsreiche Wanderweg führt durch den Fürstlichen Park Inzigkofen mit seinem Kloster.

Höhepunkte sind die wunderschöne Teufelsbrücke mit dem sagenhaften Blick über die Höll-Schlucht, der grandiose Panoramablick über das Donautal vom Amalienfelsen und vom Känzle und die Inzighofer Grotten. Der Sage nach soll der Teufel selbst die Brücke gebaut haben und als Lohn die erste Seele gefordert haben, die diese Brücke überquerte. Gegen Ende des Rundwanderwegs steht der von Steinmännchen aufgehübschte Erratische Block, ein Findling, den der Rheingletscher hierher transportierte und es gibt beim gespaltenen Felsen noch einmal einen grandiosen Blick über das Donautal.

7. Vogelherdhöhle: Faszinierende Zeitreise in die Urzeit

UNESCO Weltkulturerbe und sensationneller Fundort ist die Vogelherdhöhle auf der Schwäbischen Alb

Hier lebten einst unsere Vorfahren und schnitzten Kunstwerke

Mit die ältesten Kunstwerke der Welt wurden 1931 in der Vogelherdhöhle entdeckt: Die Vogelherd-Figuren aus dem Aurignacien. Die über 32.000 Jahre alte Schnitzereien aus Elfenbein sind Artefakte steinzeitlicher Jäger und stellen Wildpferd, Mammut, Bär, Wisent und Höhlenlöwen dar. Es sind die ersten von Menschenhand geschaffenen Tierplastiken und gehören zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit!

Die Vogelherdhöhle gehört zu den sechs UNESCO Weltkulturerbe-Höhlen und liegt bei Niederstrotzingen im Lontal zwischen Ulm und Heidenheim im Archäopark Vogelherd auf der östlichen Schwäbischen Alb. Sie ist eine Karsthöhle und vor allem für die Vogelherd-Figuren berühmt. In der Höhle wurden auch Knochen gefunden, diese sind jedoch jünger und stammen aus dem Neolithikum und nicht wie die Kleinkunst aus dem Jungpaläolithikum.

Alle, die ihre Kenntnisse der Urzeit auffrischen wollen bekommen im Archäopark rund um die Höhle dazu mit Themenstationen die Möglichkeit. Ins Besucherzentrum sollte man auf jeden fall schauen, denn dort sind einige der Originalfunde, Mammut und Höhlenlöwe, aus der Vogelherdhöhle ausgestellt.

8. Haupt- und Landgestüt Marbach: Edle Rösser aus dem Orient

nicht nur für Pferdefans eines der schönsten Ausflugsziele in der Schwäbischen Alb ist das Haupt- und Landgestüt Marbach

Hochkarätige Shows mit wunderbaren Pferden in Marbach

Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück diese Erde. 520 bis 600 edle Pferde stehen in Marbach. Das Gestüt blickt auf mehr als 500 Jahre Tradition zurück und ist eine der ersten Adressen für die Araberzucht, die seit 1816 hier gezüchtet wurden als erste Araber-Reinzucht außerhalb des Orients. Im Durchschnitt kostet einer der edlen Hengste 26.000 Euro! Es ist das älteste staatliche Gestüt Deutschlands und liegt im landschaftlich schönen Biosphärenreservat bei der sehenswerten Stadt Marbach.

Im Frühling und Sommer lohnt sich der Spaziergang entlang der Weiden besonders: Stuten mit ihren Fohlen stehen dann auf den Fohlenweiden. Das ganze Jahr über gibt es Pferdesport- und Pferdezuchtveranstaltungen und das Gestüt ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet.

9. Bizarres Felsenmeer im Wental: Steinerne Zeugen aus der Jurazeit

Das Felsenmeer im Wental zeigt bizarre Felsformationen und ist eines der Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb, die über die Grenzen Württembergs wenig bekannt sind

Wenig bekannt über die Grenzen Württembergs hinaus: das Felsenmeer

Bizarre Felsformationen bilden ein eindrucksvolles Felsenmeer auf der Karsthochfläche südöstlich von Bartholomä. Die freistehenden Felsen aus Dolomit tragen Namen wie Nilpferd, Sphinx, Wentalweible, Spitzbubenstadel oder Hirschfelsen und sind nicht nur für Kinder ein Magnet. Diese besondere Naturlandschaft ist aus dem Flussbett der Wedel entstanden, dass sich vor rund 150 Millionen Jahren im Jurazeitalter begann immer tiefer ins Gestein zu fressen, bis er vollständig versickerte. Zurück blieb das Trockental mit seinen Felsformationen, die eindrucksvoll die Kraft des Wassers zur Schau stellen.

Wanderwege führen durch das ganze Wental, über das sich fast komplett das Felsenmeer erstreckt. Es ist ein Naturschutzgebiet mit den für diese Gegend typischen Wachholderheiden und vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten.

10. Blautopf in Blaubeuren – Märchenhaftes Ausflugsziel auf der Schwäbischen Alb

Einer der beliebtesten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb ist der Blautopf bei Blaubeuren

Märchenhaft & mythisch hat der Blautopf viele Dichter inspiriert

„Im Schwabenlande, auf der Alb, bei dem Städtlein Blaubeuren, dicht hinter dem alten Mönchskloster, sieht man nächst einer jähen Felsenwand den großen runden Kessel einer wundersamen Quelle, der Blautopf genannt. Gen Morgen sendet er ein Flüsschen aus, die Blau, welche der Donau zufällt. Dieser Teich ist einwärts wie ein tiefer Trichter, sein Wasser von Farbe ganz blau, sehr herrlich, mit Worten nicht wohl zu beschreiben; wenn man es aber schöpft, sieht es ganz hell in dem Gefäß.“

So beginnt Eduard Mörike seine Erzählung „Die schöne Lau“. Sie erzählt wie eine Wassernixe an diesem märchenhaften Ort das Lachen wieder lernt und ist eine der schönsten Märchen und Mythen, die der Blautopf inspirierte. Als Steinskulptur sitzt die Nixe heute am Wasser und mancher Einheimische mag sie schon leibhaftig gesehen haben. Dieser Ort ist märchenhaft schön und zählt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb. Der Blautopf liegt im Blautal etwa 17 Kilometer entfernt von Ulm am Ostrand der Schwäbischen Alb.

Seine blaue Farbe bekommt der Blautopf dadurch, dass das Quellwasser kaum getrübt ist und der Quelltopf trichterförmig ist. So schluckt er beinahe alle Farbspektren der einfallenden Sonnenstrahlen bis auf die bläulichen Anteile. Der Blautopf hat einen Durchmesser von 40 Metern und ist etwa 21 Meter tief, das bedeutet er fasst 900 m² Wasser, das in der Tiefe dunkelblau wird. Im kristallklaren Wasser spiegelt sich das sehenswerte Kloster Blaubeuren, das 1085 geründet wurde. Zum Blautopf gehört ein Höhlensystem, das mit einer Länge von rund 10 Kilometern das größte Höhlensystem der Schwäbischen Alb ist, das erforscht ist.

Direkt am Quelltopf steht seit 1804 eine Hammerschmiede, in der sich heute  das urzeitliche Museum befindet. Um den Blautopf herum kann man verschiedene Wanderungen unternehmen und auch Blaubeuren selbst mit seinen Fachwerkhäusern und kleinen Gässchen lohnt sich.

Es gibt noch viel mehr wunderschöne Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb!! Hier habe ich mich auf meine 10 Highlights beschränkt und eine bunte Mischung zusammengestellt.

So ist klar, dass kein Weg an Burg Hohenzollern vorbei führt und auch einige andere der erwähnten Ziele zu den beliebten und bekannten Ausflugszielen in Baden-Württemberg gehören. Da gibt es noch so viel Neues und Unbekannteres zu entdecken in der wildromantischen Schwäbischen Alb und überall in Deutschland…

Auf Abenteuer Freundschaft findest Du allgemein viele Ausflugstipps und andere Ideen für Aktivitäten mit Freunden, Aktivitäten zu zweit oder mit der Familie. Ganz nach dem Motto: Langeweile gibt’s nicht! 🙂

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