Kreativ Kochen mit Freunden wird mit einer Auslosung noch origineller

Fortuna, die Göttin des Schicksals bestimmt die Zukunft dieses Menüs! Mit einer Brise Fantasie, einer Mütze und den Farben der Ampel forderte uns Fortuna dieses Mal zum kreativ Kochen heraus! Zum Motto Ampel gab es ein ausgefallenes Menü von 3 Köchen!

Mottokochen unter dem Motto: Ampel

Vorspeise: Grüne Avocado-Garnelen-Burger

Hauptspeise: Gelbes Kurkuma-Schnitzel auf Mangoreis

Nachspeise: Beschwippste Erdbeertörtchen mit Cointreau-Frischkäsecreme

Der Zufall kocht mit – Wie Lose ziehen Spannung ins Mottokochen bringt

3 Freunde, 3 Farben, 3 Gänge: Beim Mottokochen gab es dieses Mal eine Premiere! Wir beschlossen gemeinsam das Motto Ampel zu kochen. Um die Herausforderung bei unserer liebsten kulinarischen Freizeitgestaltung zu vergrößern, beschlossen wir den Zufall entscheiden zu lassen, wer welchen Gang zubereitet.

Wir beschrifteten 6 Zettel mit den Meilensteinen fürs kreativ Kochen: Vorspeise – Hauptspeise – Nachspeise – rot – gelb – grün. Dann falteten wir die Zettel, mischten sie und zogen jeder aus dem Käppi zwei davon. Natürlich verriet keiner, welche Koch-Challenge Fortuna – die Göttin des Schicksals – wem stellte.

Beim gemeinsamen kreativ Kochen kreierte jeder seinen Gang zur gezogenen Ampelfarbe – und anschließend wurde wie immer gemeinsam geschlemmt. Noch mehr Ideen zum kreativ Kochen mit Freunden findest du hier.

Ampel Menü beim kreativ Kochen

Grüne Avocado-Garnelen-Burger

Grüne Vorspeise beim Kreativ Kochen zum Motto Ampel - ein ganz besonderer Burger
Grüner Burger mit Tigergarnelen – Kreativ kochen für Schlemmer

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 reife Avocados
  • 250 g Tigergarnelen
  • 100 g Feta
  • ½ Zitrone
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Sesamkörner
  • 2 große Tomaten
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Petersilie
  • 1 Salatgurke als Dekoration
  • Öl zum Braten

Zubereitung

Für die Avocado-Creme die 3 reifen Avocados von Haut und Kernen befreien und in Stücke schneiden. 2 mittelgroße Knoblauchzehen klein schneiden und zusammen mit den Avocado-Stückchen in einen Mixer geben. Eine halbe Zitrone auspressen und den Saft dazu geben. Nun alles so lange mixen, bis eine feine Creme entsteht und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am Schluss 2 TL Sesamkörner unterheben.

Anstatt klassischer Burger Buns gibt es bei dieser Vorspeise krosse gebackene Tomatenscheiben. Dafür die großen Fleischtomaten in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Saft mit einem Küchentuch grob abtupfen.  Das Ei verquirlen und nach Geschmack gehackte frische Petersilie, Salz und Pfeffer dazu geben. Auf einem flachen Teller die Semmelbrösel mit getrockneten Oregano und den Sonnenblumenkernen mischen.

Die Tomaten-Scheiben von beiden Seiten mit Mehl bestäuben und in der Ei-Masse wenden. Nun gut in der Panade wälzen, bis die Tomaten rundum gut paniert sind. Bei niedriger Temperatur in Öl herausbacken, bis die Panade eine goldgelbe Farbe hat. Als nächstes eine Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und zusammen mit den Tigergarnelen kurz braten. Den Feta in Scheiben schneiden.

Für die Burger auf jeden Teller eine krosse, heiße Tomatenscheibe legen. Jeweils 2 Scheiben Schafskäse darauf legen. Darauf einen großzügigen EL Avocadocreme verteilen. In die Avocadocreme je Burger 3-4 Tigergarnelen stecken. Nach Belieben Streifen von einer Schlangengurke schälen und damit den Teller dekorieren. Warm servieren und verspeisen!

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Gelbes Kurkuma-Schnitzel auf Mangoreis

Der Hauptgang beim kreativ Kochen - eine Komposition in verschiedenen Gelbtönen
Kurkuma, Kürbis, Curry – der Hauptgang in gelb

Zutaten (für 4 Personen)

  • 600 g Schweineschnitzel (oder Hähnchen)
  • Paniermehl
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 Ei
  • 1 gr. Tasse Basmatireis
  • 2 TL Currypulver
  • 1 reife Mango
  • 1 Hokkaidokürbis
  • Gemüsebrühe (ca. 1 l)
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronenscheiben und Physalis zur Dekoration
  • Bratfett
  • Kokosöl oder -fett

Zubereitung

Unser Tipp: Fangt mit dem Panieren der Schnitzel an, auch wenn ihr sie erst später anbratet. So erspart ihr euch später Hektik und könnt euch ganz auf’s braten konzentrieren ohne zwischendrin ständig die panadeverschmierten Finger zu waschen. Panieren ist denkbar einfach: stellt euch zwei flache Suppenschüsseln nebeneinander. In der einen schlagt ihr ein Ei auf und verquirlt es mit einem Schneebesen oder einer Gabel. In die andere schüttet ihr reichlich Paniermehl (oder Semmelbrösel) und für dieses Rezept gebt ihr auch einen Esslöffel Kurkuma (ersetzbar auch durch Curry) hinzu. Dann jedes Schnitzel zuerst im Ei wälzen und dann im Paniermehl.

Mein Rat: doppelt hält in diesem Fall tatsächlich besser: wer auf knusprige Panade stellt, sollte den Vorgang also wiederholen: Ei, Paniermehl, Ei, Paniermehl. Dann die vorpanierten Schnitzel abdecken und bis zur Bratung kaltstellen.

Den Kürbis schälen (ein Sparschäler tut dabei gute Dienste), die Kerne und Fasern im Inneren entfernen. Dann den Kürbis in ca. 2-3 cm dicke Würfel zerteilen. Diese bei mittlerer Temperatur in Kokosöl anrösten und dann mit Gemüsebrühe ablöschen bis die Kürbisstücke ganz von Flüssigkeit bedeckt sind. Bei niedriger Temperatur ca. 10 min. garen lassen.

Inzwischen den Reis aufsetzen und nach Packungsanleitung zubereiten. Ein Prise Salz sollte man bereits zu Beginn hinzugeben, das Currypulver jedoch erst später, da der Curry sonst einen leicht bitteren Geschmack bekommen kann. Die Mango schälen, in kleine Stücke schneiden und unter den fertigen Curryreis mischen.

Die panierten Schweineschnitzel in viel Fett (!) bei mittlerer Temperatur herausbraten. Schnitzel perfekt auf den Punkt zu braten ist im Übrigen eine kleine Kunst für sich! Als Faustregel für das Timing gilt: ein paniertes Schnitzel braucht ca. 5 Minuten um durch, knusprig, aber trotzdem noch saftig und nicht zu trocken zu sein. Und du solltest es erst nach minimal 2 Minuten wenden. Letztlich ist hier ein bisschen euer Gefühl gefragt – Übung macht den Meister!

Zum Schluss alles schön auf dem Teller arrangieren und mit je einer Physalis und einer Zitronenscheibe dekorieren. Wahlweise könnt ihr natürlich auch anderes gelbes Obst zur Verzierung nehmen. Kreativ Kochen bedeutet ja gerade, dass ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen dürft! 😉

Beschwippste Erdbeertörtchen mit Cointreau-Frischkäsecreme

Als Nachspeise beim kreativ kochen gab es eine Sünde in rot - beschwippste Erdbeertörtchen mit Doppelrahmfrischkäsefüllung
Rote Nachspeise – Beschwippste Erdbeertörtchen

Zutaten (für 4 Personen)

  • 275 g Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 600 g frische Erdbeeren
  • 350 g Doppelrahmfrischkäse
  • 2 EL Cointreau
  • 8 EL Puderzucker
  • ½ Bio-Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 75 g Mandelblättchen
  • Evtl. Zucker

Zubereitung

Für die Törtchen den Blätterteig ausrollen. Eine Backform für Muffins oder Tartelettes-Förmchen mit dem Blätterteig auskleiden. Damit der Blätterteig an der Muffin-Form nicht anklebt, habe ich ein Muffinförmchen als Vorlage auf den Teig gelegt und den Umriss mit einem Küchenmesser eingeritzt. Der Blätterteig aus dem Kühlregal ist bereits auf einem Backpapier ausgerollt. Nun habe ich den Teig mit dem Backpapier ausgeschnitten und hatte so Teiglinge in der perfekten Größe für die Muffinform. Die Teigförmchen im vorgeheizten Ofen bei 200° ca. 10 Minuten backen. Anschließend die knusprigen Förmchen vom Backpapier lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Währenddessen für die Cointreau-Frischkäsecreme den Doppelrahmfrischkäse in eine Schüssel geben. Die Schale von der Bio-Zitrone abreiben und den Saft einer Zitronenhälfte dazu pressen. Den Saft zusammen mit 2 EL Cointreau und dem Mark einer Vanilleschote unterrühren. Nun 8 EL Puderzucker dazu sieben und gut verrühren. Die Frischkäsecreme abschmecken und nach Belieben mit Puderzucker nachsüßen.

Nun die Erdbeeren waschen und putzen. Je Törtchen eine schöne, große Erdbeere aussuchen und bei Seite legen. Die restlichen Erdbeeren für den roten Fruchtspiegel pürieren. Je nachdem wie reif und süß die Erdbeeren sind, mit Zucker abschmecken.

In einer gut beschichteten Pfanne die Mandelblättchen geben. Bei niedriger Temperatur und unter häufigen Wenden rösten, bis sie leicht gebräunt sind.

Erst kurz vor dem Servieren die beschwippsten Erdbeertörtchen füllen, damit sie komplett knusprig bleiben. Die Blätterteigförmchen mit der Frischkäse-Cointreau-Creme füllen und in die Mitte jedes Törtchens eine große Erdbeere stecken. Auf jeden Teller neben das Törtchen einen Fruchtspiegel aus den pürierten Erdbeeren geben. Am Schluss die gerösteten Mandelblättchen  darüber verteilen.

Tipp: Wer mehr Zeit für die Zubereitung dieses leckeren Nachtischs hat, kann anstatt des Blätterteigs auch Mürbeteig benutzen und diesen mit einer Schicht geschmolzener Zartbitterschokolade auskleiden. Zu den gerösteten Mandeln kann man die Erdbeertörtchen dann mit Zartbittersplittern dekorieren.

Lasst es euch schmecken!

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