An diesen 10 Punkten erkennst du, ob deine neue Flamme eine lange Beziehung werden kann.

Du bist frisch verliebt und hast noch die rosarote Brille auf – alles ist wunderschön. Aber hat die lodernde Flamme der Leidenschaft auch das Potential für eine lange Beziehung? 10 Punkte, an denen du erkennst, ob eure Liebe Zukunft hat.

Es wäre ja zu schön, wenn man gleich zu Beginn einer neuen Beziehung einen Blick in die Kristallkugel werfen könnte… Klappt es diesmal? Welche Zukunft ist der neu aufgeflammten Liebe beschieden? Ist sie/er vielleicht diesmal tatsächlich der lang gesuchte Partner fürs Leben?

Eine astreine, sichere Methode, das herauszufinden gibt es nicht. Die Entwicklung einer Beziehung lässt sich ebenso wenig zu 100 % bestimmen wie Aktienkurse oder das Wetter. Aber wie bei diesen Themen gibt es durchaus Methoden, zu einer guten Einschätzung zu kommen.

Das klingt vielleicht ein bisschen unromantisch, denn: Sollte man nicht lieber den Moment genießen und die Zukunft einfach auf sich zukommen lassen? In der Anfangsphase einer Beziehung definitiv ja. Zuviel Nachdenken, Prüfen und Abwägen ist da fehl am Platze. Stattdessen sollte man sich am Anfang einfach von der Woge aus Leidenschaft tragen lassen und den Schmetterlingen im Bauch freien Flug lassen.

Aber spätestens wenn man darüber nachdenkt zusammenziehen, ist es nicht nur erlaubt, sondern auch ratsam sich ein paar Gedanken über die Zukunft der Beziehung zu machen. Was erwartest du? Kannst du dir vorstellen, mit deinem neuen Partner den Rest des Lebens zu verbringen? Wie gut passt ihr wirklich zusammen?

Die folgenden 10 Fragen geben dir gute Anhaltspunkte dafür, ob eure Partnerschaft das Potential für eine wirklich lange Beziehung hat. Denn Liebe allein reicht leider meistens nicht aus.

1. Wie gut harmoniert ihr sexuell?

OK, reden wir mal Tacheles: Eine starke sexuelle Anziehung ist unverzichtbar für eine funktionierende Beziehung. Klar, Sex ist längst nicht alles in einer Beziehung, aber wenn die sexuelle Komponente wegfällt – kann man das Ganze schließlich auch Freundschaft nennen.

So weit so gut, aber eine noch so starke erotische Anziehung macht noch keinen guten Sex. Und der ist ebenfalls verdammt wichtig. Was genau guter Sex ist, dazu gibt es so viele Meinungen wie Menschen auf der Welt. Jeder Mensch hat eben seine eigenen sexuellen Bedürfnisse (wie oft, wie lang, welche Praktiken), erotischen Fantasien und natürlich auch Grenzen.

Je besser diese Bedürfnisse bei zwei Menschen harmonieren, desto wahrscheinlicher bleibt die Leidenschaft erhalten und bildet das Fundament für eine lange Beziehung.

2. Habt ihr im gleichen Maße das Bedürfnis nach Körperkontakt?

Ähnlich wie beim Thema Sex kommt es beim Kuscheln, Küssen, Händchen halten vor allem darauf an, dass beide Partner dabei in etwa gleich ticken. Will sie am liebsten dauernd kuscheln und knutschen, aber ihm ist das viel zu viel… schlechtes Zeichen.

Sind dagegen beide sehr kuschelbedürftig, oder eben auch nicht, ist das schon mal gut. Auch in einer langen Beziehung ist dann die Chance viel geringer, dass einer von beiden irgendwann Nähe vermisst, oder sich im Gegenteil davon erdrückt fühlt.

3. Könnt und wollt ihr euch im gleichen Maße dem anderen öffnen?

Nicht nur in Sachen körperliche Nähe sollten beide Partner auf einer Wellenlänge sein. Grundsätzlich kann eine Beziehung  nur funktionieren, wenn beide Partner bereit sind, sich dem anderen zu öffnen und ihn am eigenen Innenleben teilhaben zu lassen.

Das muss aber nicht sofort und auch nicht vollständig sein. Eine Beziehung kann wunderbar funktionieren, wenn beide Partner eher selten über Gefühle reden, vorausgesetzt das gilt eben für beide. Wenn aber einer viel mehr Redebedarf hat, als der andere, wird das auf Dauer zu einem Problem und zu einem echten Hindernis für eine lange Beziehung.

4. Wie ähnlich oder unterschiedlich sind eure Lebensentwürfe?

Sie will am liebsten die ganze Welt bereisen, er findet, daheim ist’s am schönsten. Sie träumt vom Landhaus im Grünen, er von einem stylishen Großstadtloft. Ihr ist ihre Karriere am wichtigsten, ihm dagegen, mal viele Kinder und Haustiere zu haben… Sorry, aber das wird nicht funktionieren.

5. Wie wichtig ist jedem von euch berufliche Karriere?

Ich behaupte: wenn beiden Partnern ihre Karriere wichtiger ist, als die Beziehung, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese zerbricht. Wenn einer den anderen bei dessen beruflicher Selbstverwirklichung unterstützt und ihr / ihm den Rücken freihält schon eher. Am Besten aber, beide sind bereit für die Beziehung (später vielleicht Ehe, Familie…) Kompromisse einzugehen.

6. Wollt ihr beide Kinder?

Puh, schweres Thema. Sollte dabei maximale Uneinigkeit zwischen den Partnern bestehen… sieht’s düster aus für eine lange Beziehung.

7. Wie stellt sich jeder von euch die perfekte Wohnsituation für die Zukunft vor?

Schaffe, schaffe, Häusle baue – nicht nur unter Schwaben ist das ein von vielen Deutschen gehegter Traum. Aber längst nicht von allen: ich bleibe lieber flexibel und wohne zur Miete. Und auch wenn beide Partner der Traum vom Eigenheim eint bleiben noch jede Menge kritische Fragen: Wo soll es stehen? Wie aussehen?

8. Wie ähnlich oder unterschiedlich sind eure Vorstellungen von Sauberkeit und Ordnung?

In den rosigen Wölkchen der Anfangsverliebtheit mag so ein triviales Thema vielleicht noch nebensächlich erscheinen. Doch spätestens nach einem Monat Zusammenwohnen können unterschiedliche Ansichten zu Sauberkeit und Ordnung zu einem ernsthaften Hinderungsgrund für eine lange Beziehung werden.

9. Habt ihr gemeinsame Interessen?

Zumindest ein paar Interessen sollte man mit seinem Partner teilen, damit eine lange Beziehung klappt. Andernfalls werden nämlich nicht nur die Gesprächsthemen rar, es besteht auch die Gefahr irgendwann nur noch aneinander vorbei zu leben. Denn wenn die Interessen beider Partner in zu unterschiedliche Richtungen gehen, ist es schwer gemeinsame Hobbies und Aktivitäten zu finden oder gemeinsam in Urlaub zu fahren.

10. Was ist die schlechteste Eigenschaft deines Partners und kannst du damit leben? Wie sieht es umgekehrt aus?

Diese Frage wird man wahrscheinlich erst nach einer Weile beantworten können, denn erstens blendet man in der anfänglichen Verliebtheit nahezu jede negative Eigenschaft seines Partners aus und zweitens verbirgt jeder Mensch automatisch seine Schwächen vor dem anderen.

Aber irgendwann kennt man sich so gut, dass man ziemlich genau weiß, welche Fehler der oder die andere hat (meistens besser, als welche man selbst hat). Bei vielen Paaren beginnt dann die Phase, wo einer oder sogar beide versuchen, den Partner nach ihren Vorstellungen umzuerziehen. Das kann aber ganz schnell in die Hose gehen und auch wenn Menschen sich anpassen können und in manchen Punkten vielleicht durchaus ändern lassen – bestimmte Grundeigenschaften bleiben nun mal.

Daher muss man sich dann der Frage stellen: kann ich damit leben? Ertrage ich aus Liebe zu meinem Partner, dass er ein Drecksferkel ist? Komme ich mit seinem nervtötenden Gejammer klar? Kann ich über seinen Geiz, seine Faulheit, seine ständige Rechthaberei hinwegsehen?

Wenn das der Fall und umgekehrt dein Partner ebenso mit deinen größten Schwächen klar kommt und ihr euch trotzdem liebt – dann ist das der beste Garant für eine glückliche lange Beziehung! 😉