10 Tipps für ein harmonisches Weihnachtsfest mit der Familie

Weihnachten mit der Familie – das ist ein Grund zur Freude, da haben Sorgen nichts zu suchen! 10 Tipps, wie es ein harmonisches Weihnachtsfest wird.

„Hilfe, es klingelt an der Tür! Hilfe, die Verwandtschaft da! Dabei ist nichts fertig und was sollen denn deine Eltern jetzt von mir denken und…“ – Stop! Schluss damit!

Obwohl Weihnachten doch das Fest der Liebe und des Friedens sein sollte, kennen viele Menschen genau diese Situation: Weihnachten artet zu Stress aus. Und dass die liebe Familie endlich mal wieder an einem Tisch zusammenkommt bedeutet leider nicht immer, dass es in den Weihnachtstagen auch friedlich zugeht.

Damit es aber friedlich wird, sich alle verstehen und damit es dieses Jahr ein wirklich rundherum harmonisches Weihnachtsfest wird, sollte man sich ein paar Dinge zu Herzen nehmen. Wir haben 10 Tipps gesammelt, wie du dafür sorgst, dass der Weihnachtssegen gerade hängt.

10 Ratschläge für ein harmonisches Weihnachtsfest

1. Es muss nichts perfekt sein

Die wichtigste Weisheit, nicht nur, aber besonders an Weihnachten ist: es muss alles nicht perfekt sein. Wirklich nicht! Der meiste Stress in den Weihnachtstagen, ist der, den man sich selber macht.

Dabei kann und sollte man die Dinge auch ruhig angehen lassen. Wenn die Zeit einfach nicht da ist, ein 5-Gänge-Menü zu kochen, die Bude bis in den letzten Winkel blitzsauber zu putzen oder den Weihnachtsbaum so schön wie noch nie zuvor zu schmücken… dann ist das überhaupt nicht schlimm.

Zu hohe Erwartungen tun der Weihnachtsstimmung nicht gut, vor allem dann nicht, wenn man sie an sich selbst stellt.

2. Lass dir helfen und verteile Aufgaben

Das heißt natürlich nicht, dass man es sich nicht schön machen darf. Die Wohnung weihnachtlich zu schmücken, das Festtagsessen vorzubereiten, sich ein schönes Programm für die Feiertage zu überlegen – all das macht ja auch großen Spaß und steigert die Vorfreude.

Nur sollte man nicht alles alleine machen, sondern am besten im (Familien-)Team. Lass dir also helfen, bitte andere um Hilfe und verteile Aufgaben. Gemeinsam mit den anderen Familienmitgliedern alles vorzubereiten, stärkt schon mal das Gemeinschaftsgefühl und ist oft die beste Einstimmung für ein harmonisches Weihnachtsfest.

3. Übe dich in Geduld und Gelassenheit

Ommmm, ommmmm, ommm… Im Ernst: es bringt meist nur Verdruss sich zu sehr über Dinge aufzuregen. Geduld und Gelassenheit im Umgang mit den anderen, wie auch mit dir selbst sind der Schlüssel dazu, Weihnachten gut zu überstehen.

Opas Witze werden dieses Jahr bestimmt genauso nervig sein, wie letztes. Tante Kati wird ein Gläschen zu viel trinken. Und irgendeines der Kinder wird irgendwann plärren oder einen Wutanfall bekommen, weil es nicht so läuft wie es der aufgedrehte Trotzkopf gerade will.

Aber das weißt du schon vorher und du kannst es sowieso nicht ändern, was du aber ändern kannst ist deine Einstellung dazu! Statt dich schon im Vorhinein darüber zu ärgern oder deshalb verrückt zu machen, sagst du dir lieber gleich: das bringt mich dieses Jahr nicht aus der Ruhe.

4. Klare Absprachen

Allerdings gibt es auch Grenzen der Geduld. Und die werden leider gerade innerhalb der Familie gerne mal überschritten. Oft zum Beispiel von wohlmeinenden Müttern, die dir auch dieses Jahr den Kochlöffel aus der Hand reißen, um dir endlich zu zeigen, wie man eine Festtagssoße „richtig“ macht… 😉

Oder dieses Jahr kommt die ganze Sippe zu euch nach Hause, aber die lieben Verwandten kapern die Feier und ziehen ihr ganz eigenes Programm nach ihren Vorstellungen ab.

Um solche und andere unschöne Situationen zu vermeiden, ist es wichtig, schon vorher klare Absprachen zu machen.

5. Alle unter einem Dach?

Egal ob du (mit Partner und Kindern) zu Weihnachten zu deinen Eltern oder Geschwistern fährst oder diese zu euch kommen oder ihr alle zu den Großeltern fahrt… Überlege es dir gut, ob es eine gute Idee ist, wenn alle Beteiligten über die Weihnachtstage unter einem Dach wohnen.

Das Geld für Hotelzimmer in den Weihnachtstagen ist in vielen Fällen eine unglaublich gut angelegte Investition. Eine in Harmonie und Frieden nämlich! 😉

6. Die Kinder beschäftigen

Je mehr Kinder bei der Weihnachtsfeier mit der (Groß-)Familie dabei sind, desto schöner. Eigentlich. Denn stressig wird es, wenn sich die Kinder langweilen, wenn sie toben wollen, aber nicht dürfen oder einfach quengelig werden.

Am Besten beugt man dem vor, indem man sich vorab auch ein Programm für die Kinder überlegt, z.B. nachmittags einen schönen Weihnachtsmärchenfilm oder Weihnachtsspiele einplant. Oder die älteren gehen am 1. Weihnachtsfeiertag mit Papa ins Kino, während die jüngeren mit Mama und Opa zuhause basteln oder den Tannenbaum schmücken.

7. Raus an die frische Luft

Und immer gut ist es, mit Kindern auch mal raus an die frische Luft zu gehen. Aber auch Erwachsenen tut ein Weihnachtsspaziergang unheimlich gut. Am schönsten natürlich bei Sonnenschein im Schnee. Wenn die Kids dann noch einen Schneemann bauen können, ist gute Laune quasi garantiert. Wir drücken jedenfalls die Daumen für weiße Weihnachten! Denn auch so manche Erwachsene haben Spaß an einer spontanen Schneeballschlacht!

8. Es leben die Tabus!

Eine Schlammschlacht ist dagegen wirklich das Letzte, was man in der Weihnachtszeit erleben möchte. Auch wenn ich sonst kein Freund von Tabus bin: für ein harmonisches Weihnachtsfest sind sie der reinste Segen!

Tabu sollte vor allem sein, alte Konflikte zwischen Familienmitgliedern aufzuwärmen. Aber auch bei spontan aufkommenden Konfliktthemen sollten sich alle Beteiligten zurücknehmen und einfach mal das heiße Eisen fallen lassen. Dabei hilft auch Punkt 4: Dinge vorher absprechen. Wenn du schon vorher die Befürchtung hast, dass sich dein Bruder und dein Vater wie letztes Jahr in die Haare kriegen, rede vorher mit Ihnen und bitte sie, sich zusammenzunehmen.

Ein weiteres Tabuthema, dass man gerade bei Familienfesten, wo man mit Verwandten zusammen kommt, die man nicht so oft sieht, lieber außen vor lässt, ist die Politik. Weihnachten mit der Familie ist wirklich nicht die Gelegenheit, die Probleme der Welt lösen zu wollen.

9. Programm entzerren

OK, Heiligabend sind wir bei meinen Eltern, am 1. Weihnachtsfeiertag bei deinen, dann kommt am zweiten deine Schwester mit Familie zu Besuch, aber die Kinder bringen wir wieder zu Oma und Opa und… und… und… wie schaffen wir es denn dann noch meinen Bruder zu sehen???

Gerade weil Weihnachten bei uns in Deutschland die schöne Bedeutung als Fest der Familie und Fest der Liebe hat, will man in dieser Zeit natürlich die liebsten Menschen und die nächsten Verwandten sehen. Je größer die Familie und je weiter verstreut die Mitglieder wohnen, desto schwieriger ist es, alles unter einen Hut zu bringen. Im schlimmsten Fall führt das zu Stress und Unmut und dazu, dass man mit niemand wirklich in Ruhe Zeit verbringen kann.

Darum lieber das Programm entzerren und Kompromisse eingehen. Im Zweifelsfall sagen: dieses Jahr bei deinen Eltern, nächstes Jahr bei meinen. Oder Teile der Familie dieses Jahr stattdessen zu Silvester besuchen.

10. Tief durchatmen – Pausen machen

Sich nicht zu viel vorzunehmen in den Weihnachtstagen ist auch deshalb so wichtig, weil jeder Mensch auch in der Festtagszeit mal kleine Pausen braucht um durchzuschnaufen. Wenn man 3 Tage lange von einem Programmpunkt zum nächsten hetzt, tut das der Besinnlichkeit leider einen Abbruch.

Kleine Pausen wie ein Mittagsschlaf oder einfach mal eine Stunde gemütlich auf dem Sofa lesen tragen viel mehr dazu bei, mit der Familie ein harmonisches Weihnachtsfest zu haben, als ein durchgetaktetes Programm.

Wir, Anika und Alex von Abenteuer Freundschaft, wünschen euch jedenfalls ein wunderschönes, friedliches und harmonisches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben!