Die besten Serien 2017 in den Genres Comedy und Dramedy
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Bei unseren besten Comedy-Serien 2017 fliegen schon mal Körperteile durch die Luft oder Kathy Bates zieht mit kessen Sprüchen in ihrem Hanfshop einen durch. Wer schwarzen Humor liebt oder einfach nach einer Serie mit hohen Spaßfaktor sucht, findet hier unsere Top-Tipps.

Das goldene Zeitalter der Serien ist 2017 noch lange nicht zu Ende! Immer mehr große Hollywood-Schauspieler spielen in Serien mit und die Budgets erlauben es, Serien zu produzieren die bombastischen Kinofilmen in nichts mehr nachstehen. Und 2017 gab es mehr neue Serien als jemals zuvor – da ist es nicht leicht die kostbarsten Perlen herauszufischen.

Als echte Serienjunkies saßen wir 2017 fleißig vor dem Bildschirm und haben einigen Serienstarts heiß entgegen gefiebert. Und wir wurden nicht enttäuscht! Bei Abenteuer Freundschaft findet ihr unsere Bestenliste mit einigen echten Geheimtipps nach Genres sortiert in 3 Teilen: Teil 1 mit den den besten Action- und Thriller-Serien 2017, die besten Dramen und Fantasy-Serienentdeckungen 2017 in Teil 2 und in diesem Artikel die besten Serien 2017 in den Genres Comedy- und Dramedy.

Eins steht fest: Die Comedyserien 2017 sind enorm unterschiedlich! Für Freunde schwarzen Humors haben wir einige echte Geheimtipps und dann gibt es da noch die Serien, die einfach durch großartige Schauspieler und witzigen Plot überzeugen.

Die besten Serien 2017 – Comedy und Dramedy

Santa Clarita Diet

Gute Horror-Komödien sind selten und Santa Clarita Diet schafft was nur wenige schaffen: Horror und Comedy perfekt abzumischen und mit schrägen Humor das Vorstadtleben à la Desperate Housewives auf die untote Schippe zu nehmen.

Drew Barrymore und Timothy Olyphant (Deadwood, Justified) verkörpern das Ehepaar in dieser derben, schwarzen Komödie und meistern schräge und bluttriefende Situationen bravourös. Eine Serie, die so richtig Lust auf Fleisch und auf Staffel 2 macht (vor allem nach den düsteren Wendungen in der aktuellen Staffel von The Walking Dead).

Worum geht’s?

Das Ehepaar Joel und Sheila Hammond führt in Santa Clarita mit ihrer 16-jährigen Tochter Abby ein ganz normales, langweiliges Leben. Beide sind Immobilienmakler und vor allem Sheila ist es wichtig, ihr Leben so sicher und risikofrei zu gestalten wie möglich. Bis zu dem Tag, als Sheila bei einer Hausführung übel wird und sie einen riesigen Schwall grüner Flüssigkeit auskotzt. Und dann beginnt sie sich auch noch merkwürdig zu verändern. Sie will ein neues Auto, tagsüber plötzlich leidenschaftlichen Sex und dann ist da noch eine gewisse Vorliebe für rohes Fleisch…

Optimal für:

  • Horror-Komödien-Fans
  • Zombie-Fans
  • Wenn schwarzer Humor dein Ding ist

Santa Clarita Diet gibt es auf Netflix zum anschauen.

GLOW

Hautenge Bodys, Schweißbänder, Catfights: GLOW beamt uns zurück in die 80er, die Hochphase des Wrestlings. Aber hier sind es Frauen, die in den Ring steigen!

Jenji Kohan hat wieder zugeschlagen: Nach der Kultserie Weeds und Orange is the New Black hat die Autorin und Regisseurin eine weitere schreiend komische Serie erschaffen. GLOW spielt in den 80ern und handelt von der damals tatsächlich existenten Gorgeous Ladies of Wrestling, kurz GLOW.

Worum geht’s

Ruth Wilder ist eine verzweifelte Schauspielerin auf der Suche nach Erfolg und Anerkennung. Sie braucht unbedingt einen Job, um ihre Miete zu zahlen. So nimmt sie an zahlreichen Castings teil, von denen sich eines ganz anders als erwartet abläuft. Denn der Regisseur sucht keine Darstellerin für eine Filmrolle sondern geeignete Kandidatinnen für eine Fernseh-Wrestling-Show, die bereit sind, in den Ring zu steigen und sich gegenseitig ordentlich zu vermöbeln. Erst scheint ihr Stern tief zu stehen, doch wider Erwarten findet sich Ruth als Wrestlerin im Ring wieder.

Optimal für:

  • Fans von Weeds und Orange ist The New Black, von starken Frauen und den 80er Jahren.

GLOW gibt es beim Streaming-Anbieter Netflix zum anschauen.

Disjointed

Kathy Bates ist diesmal nicht als Psychopathin wie in American Horrorstory zu sehen. Die geniale Schauspielerin brilliert in dieser Comedy-Serie im Stil von Stoner-Filmen als kiffende Althippie-Mom.

In jeder Folge gibt es einen neuen Trip animiert von einem anderen Künstler, untermalt mit Musik verschiedener Musiker. Und sogar die Stonerfilm-Veteranen Cheech und Chong haben einen Gastauftritt.

Worum geht’s

Ruth Feldman ist überzeugte Kifferin und betreibt in Kalifornien einen Shop für medizinisches Cannabis. Zu ihrem Glück hat ihr Sprößling gerade sein BWL-Studium beendet als die Freigabe von Cannabis im Jahr 2018 angekündigt wird. Er soll ihr nun helfen aus der Hanfapotheke ein lukratives Geschäft zu machen.

Optimal für:

  • Alle Tiefengechillten 😉
  • Freunde von Stoner-Filmen und -Serien wie Half Baked oder Weeds
  • Kathy Bates Fans

Bislang kann man die Serie Disjointed nur bei Netflix streamen und anschauen.

The End of the F***ing World

Wenn es eine Nation gibt, die etwas von schwarzem Humor versteht, dann sind das wohl die Briten. Das 8-teilige Comedy-Drama basiert auf der gleichnamigen Comicreihe von Charles S. Forsman und ist dank der perfekt besetzten Hauptdarsteller Alex Lawther und Jessica Barden ein pures Vergnügen.

Worum geht’s?

James ist 17 und überzeugt davon, ein Psychopath zu sein. Als Zuschauer ist man geneigt, ihm Glauben zu schenken, denn in einer kurzen rückblickenden Montage werden James bisherige Opfer fein säuberlich nebeneinander aufgereiht. Bislang allerdings alles Tiere!

Höchste Zeit, etwas Größeres zu töten, denkt sich James. Und wählt dafür die gleichaltrige Alyssa aus. Die wiederum erfährt von ihrer Mutter und deren Lebensgefährten keinerlei Liebe und sucht diese ausgerechnet bei James. Genervt von allem, beschließt sie mit ihm durchzubrennen. James sieht die Chance auf seinen ersten richtigen Mord gekommen und willigt ein. Eine absurde Odyssee durch Süd-England beginnt.

Optimal für:

  • Fans von rabenschwarzem Humor
  • Alle, die ungewöhnliche Coming of Age- und Liebesgeschichten mögen

Anschauen kann man die Serie auf Netflix.

American Vandal

In den letzten Jahren konnten True Crime-Serien wie Making a Murderer, Amanda Knox und Serial ein großes Publikum begeistern. Die Erzählweise dieser Serien nimmt nun die Mockumentary American Vandal gekonnt aufs Korn. Denn hier geht es nicht darum, wer einen grässlichen Mord begangen hat, sondern um die weltbewegende Frage: Wer sprayte die Pimmel?

Virtuos spielt American Vandal mit den Klischees und Tropen sowohl des True Crime Formats, als auch klassischer High School Serien und untergräbt sie – im Zeichen des Phallus! Dabei zeigt sie auch dem aktuellen politischen Klima und der Prüderiefraktion in der amerikanischen Gesellschaft mehr als einen… Stinkefinger.

Worum geht’s?

Skandal!!! Jemand hat an der Hanover High School die 27 Autos aller dort angestellten Lehrer mit großen roten Penissen beschmiert! Lehrer, Schüler, Eltern sind sich einig: für die überdimensionierten Schwänze kann nur Dylan Maxwell verantwortlich sein.

Als notorischer Schwänzer, Klassenclown, Kiffer, Nichtsnutz und erklärter Prank-Liebhaber mit einem Hang zu spontanen Kritzeleien des männlichen Genitals, liegt für alle auf der Hand, wer hier der American Vandal ist. Und diesmal ist er eindeutig zu weit gegangen, meint die Schulleitung und suspendiert Dylan – kurz vor seinem bevorstehenden Abschluss.

Doch der beteuert standhaft seine Unschuld. Einzig zwei seiner Mitschüler schenken ihm Glauben und beginnen, mit einer Kamera bewaffnet für ihn zu kämpfen und eine gigantische Verschwörung aufzudecken.

Optimal für:

  • Fans von True Crime-Serien
  • Alle, denen Prüderie mächtig auf die Eier(stöcke) geht
  • Alle, die pubertären Humor mit einem Augenzwinkern lieben

Zu sehen auf Netflix.

Was waren für dich die besten Serien 2017? Wir freuen uns über deinen Kommentar!